Ein Bericht von Edith Kirchberger        

Hilfe, mein Hund hört nicht immer auf rufen „Komm“

 

Ein Hund sollte möglichst umgehend, gerne und freudig zu seinem Menschen kommen, wenn er gerufen wird. Kommt Ihr Hund nicht immer verlässlich zu Ihnen, wenn Sie ihn rufen, kann das mehrere Gründe haben. Meist reden wir viel zu viel auf unsere Hunde ein und kontrollieren ihn permanent. Auch wenn es in Wirklichkeit gar nicht nötig ist, wird er gerufen. Schnell wird sein Gehorsam für uns zur Selbstverständlichkeit. Er wartet aber auf seinen Lohn, so wie Sie auf Ihr Monatsgehalt. Eine zeitlang wird er Ihr Verhalten tolerieren, aber irgendwann ist Schluss und er fühlt sich regelrecht im Regen stehen gelassen. Manchmal folgt er und manchmal eben  nicht. Dieser Umstand könnte unter Umständen sogar Lebensgefährlich werden.

 

Besonders Kinder neigen dazu, den Hund ständig grundlos zu rufen. Hunde sind  wie wir, egoistisch und unglaublich schlau. Schnell stellen sie fest, folgen lohnt sich nicht. Ganz besonders entstehen negative Fehlverknüpfungen, wenn der Hund gerufen und anschließend angeleint wird. Für ihn heißt dann folgen, das Ende vom Spaß und Spiel, das Ende Gerüche aufnehmen zu dürfen.

 

Wenn er dann auch noch feststellen muss, dass Sie ärgerlich sind, weil er nicht sofort gekommen ist, sinkt seine Motivation auf den Gefrierpunkt. Oberste Regel, verlieren Sie niemals die Geduld!

 

Jetzt ist es an der Zeit, mit ihm einen neuen Weg einzuschlagen. Machen Sie alles anders als vorher.

 

 

Bringen Sie Ihrem Liebling einen neuen Rückruf bei. Wählen Sie ein anderes Wort und verwenden Sie zusätzlich ein Handzeichen, welches Ihr Vierbeiner noch nicht kennt. Aber es sollte immer der gleiche Rückruf sein, klar und eindeutig und nicht ständig wiederholt werden.

Starten Sie die Übung in einer reizarmen Umgebung die ihm vertraut ist, niemand sie stören kann und Sie ihn unter „Kontrolle“ haben. Sie selbst sollten an diesem Tag gut drauf sein. Finden Sie unbedingt vorher heraus, für was er förmlich "sterben" würde. Ihre Aufgabe besteht darin, das „Komm“ so amüsant und lohnend wie möglich zu gestalten.  

 

Rufen Sie ihn nur, wenn Sie 100%ig sicher sind, dass er auch kommen wird. Erleichtern Sie ihm anfangs diese Übung, indem Sie von ihm weg- und dann in die Hocke gehen. Locken Sie ihn zusätzlich mit Ihrer freundlichsten, höchsten Stimmlage. Schon beim geringsten Anzeichen des Erfolges, geben Sie ihm blitzschnell eine ganz besondere Belohnung.  Sie sollten nicht länger als 5 Minuten üben und das Training mit einem positiven Gefühl abzuschließen. Trainieren und spielen Sie das mehrmals täglich in allen Situationen durch. 

Das nächste Etappenziel ist, diese Übung auch im Freien durchzuführen, erschwert durch verschiedenste geringe Ablenkungen. Überraschen Sie ihn mit abwechslungsreichen Belohnungen. Bei manch einem Hund hat rufen mit Versteckspiele  gekoppelt, wahre Wunder gezeigt.

 

Wenn Sie ein etepetete Hündchen haben, das bei Kälte oder Regen nicht gehen möchte, gehen Sie in die entgegen gesetzter Richtung, aber gehen Sie. Achten Sie jedoch immer darauf, dass keine Gefahr durch vorbeifahrende Autos droht.

Wenn dass gut funktioniert, können Sie noch stärkere Ablenkungen einbauen, lassen Sie ihn mit einen anderen Hund spielen und rufen Sie ihn, wenn es so aussieht das ihm das Spiel nicht mehr so interessiert. Sie sollten immer davon überzeugt sein, dass er kommen wird. Wenn nicht, spürt er das und Sie haben verloren.

  klick

Besonders schwierig wird es, wenn Ihr Hund einen ausgeprägten Jagdtrieb hat und Joggern, Radfahrern, laufenden Kindern, Rehen, Kaninchen, Enten nachläuft. Für ihn ist alles was wegläuft  „Beute“.

 

Dies bekommen Sie am ehesten in den Griff, indem Sie sich beim Spazierengehen durch Gegensteuern mit Ihrem Hund sehr intensiv beschäftigen, z.B. mit Bindungstraining, ihm ein Ersatzverhalten antrainieren, wie Nasenarbeit.  Oder ihm beibringen, jagen lohnt sich für dich nicht, durch Schleppleinentraining. Es gibt viele Zusatzmöglichkeiten durch Richtiges Spielen oder Gehorsamkeitstraining. Sie werden sich noch leichter tun, wenn Sie über die Beschwichtigungssignale und Stress bei Hunde bescheid wissen, aber dazu ein anderes mal, so Hundeexpertin   Edith Kirchberger

 

Hilfreich dazu wäre, die CD: „Neue Erkenntnisse für Hundehalter “.  Oder ein Intensivseminar „rund um den Hund“ zwischen dem 23.-25.April im Wifi Linz.

WIFI Linz, Ausbildung für Hundehalter und Sachkundenachweis-Trainer 

 

Für diesen Online Lehrgang hat Edith Kirchberger keine Zeit und Mühe gescheut und bietet es jedem kostenlos an. Wollen auch Sie ein kleines Stück, vielleicht eine Minute Ihrer Zeit verschenken, dann gehen Sie auf die www.hundegesetz.at  Seite und tragen Sie Ihren Namen in die Unterschriftenliste  oder bei  Reaktionen ein, mehr wünscht sie sich nicht. Bitte teilen Sie uns mit,  wenn eine Zoohandlung nicht mit Hunden oder Katzen handelt, so ein Verhalten gehört belohnt und veröffentlicht! Auch wenn Sie frei von Tieren ist, danke.

Haben Sie einen Teil des Lehrganges verpasst, kein Problem wird kostenlos nachgesendet.


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Mit dem Hund nach Dänemark

 

Dänemark gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer Europas. Nicht ohne Grund: lange, oft einsame Strände bieten Entspannung pur, weitläufige Wälder, idyllische Heidegebiete und Wiesen laden zum stundenlangen Spazierengehen ein. Ideale Voraussetzungen für den Urlaub mit Hund.

Diese Idylle kann sich ganz schnell in einen Albtraum verwandeln. Dann nämlich, wenn der Vierbeiner entlaufen sollte und nicht binnen 3 Tagen wieder bei seinem Besitzer ist. Denn genau nach diesen drei Tagen kann der Hund von den Behörden – meist der Polizei - ohne weiteres eingeschläfert werden. So sieht es das dänische Hundegesetz vor. “Drei Tage sind keine Zeit! Im Durchschnitt dauert es fünf Tage, bis wir einen Hund zurückvermitteln.”, erklärt Andrea Thümmel von der Tierschutzorganisation TASSO.

 “In Dänemark kennt man ein Tierheimsystem wie in Deutschland nicht. Dazu kommt, dass der entlaufene Hund sich in einer für ihn ganz unbekannten Gegend befindet. Faktoren, die die Suche zusätzlich erschweren.” warnt Thümmel vor der oft unterschätzen Gefahr.

 TASSO empfiehlt allen Dänemark-Urlaubern mit Hund, ihr Tier vor Reiseantritt registrieren zu lassen und den Hund nicht ohne Plakette am Halsband laufen zu lassen. Denn die dänischen Behörden sind sehr wohl bemüht, ein Fundtier zurückzuvermitteln. Dafür werden in der lokalen Presse Anzeigen geschalten und gegebenenfalls die ausländischen Polizeibehörden informiert. Wenn ersichtlich ist, dass es sich um ein Tier aus dem Ausland handelt.

 

Hollandreise mit Ihrem Hund!!!!!

falls Sie einen Pitt Bull Terrier, Pitt Bull-Mix oder Staffortshire Bull Terrier, oder auch was nur so ähnlich aussieht haben, nehmen Sie Ihren Hund NICHT mit nach Holland!!!

 Diese Hunde werden dort auch Urlaubern sofort entzogen und getötet!!! Das ist kein Witz, sondern die bittere Wahrheit. Auch Mischlinge die eine ähnliche Kopf- oder Körperform haben sind dort dem Tod geweiht. Die Polizei holt alle diese Hunde auch aus holländischen Familien ab, ob der Hund lieb und gut ist, spielt dabei keine Rolle. Alle Hunde werden dann recht schnell getötet ohne den Besitzer jemals wieder gesehen zu haben.

 

Hier eine ganz wichtige Information für Urlauber die mit Hund oder Katze nach Spanien reisen!!!

Falls Sie es noch nicht wissen sollten, es gibt hier in den Pinienwäldern, oder auch auf vereinzelten Pinien (Kiefern) eine Raupe, genannt die Prozessionsraupe. Diese Raupe bewegt sich wie eine Prozession am Boden! Wenn Ihr Hund an dieser Raupe schnuppert, leckt oder mit ihr spielt, sondert diese Raupe ein Sekret aus und bringt Ihren Hund in tödliche Gefahr!

Die Raupe ist aktiv in der Zeit von Anfang März bis Ende Mai, je nach Wetterlage! Dann verpupt sie sich und ist nicht mehr zu sehen.

Die Lefzen, Zunge, Rachen, und der ganze Maulbereich schwillt in Minutenschnelle an und Ihr Hund droht zu ersticken. Erkennbar ist im ersten Moment ein starker Speichelfluß. Sofort müssen Sie reagieren! Bringen Sie Ihren Hund entweder sofort in die nächste Tierarzt, Tierklinik, oder Sie geben ihm Vitamin K in Ampullenform direkt ins Mäulchen (Konakion 2 ml), weiterhin braucht er eine Spritze Vitamin K, 5 ml  sofort unter die Haut. Flößen Sie ihm zusätzlich handelsübliches Calzium Sprudeltabletten aufgelöst ins Maul.

Nach der Behandlung sollte innerhalb 24 Stunden eine starke Besserung des Hundes zu sehen sein. Oft verlieren Hunde/Katze durch die Verätzung einen Teil ihrer Zunge, aber damit können sie jedoch weiter leben.

Nehmen Sie auf Ihrer Reise Konaktion und Calzium schon besser gleich mit und haben Sie es auf Spaziergängen immer dabei!!!!!!

 

Tiertötung in Spanien, noch immer unvorstellbar grausam!

   

DER PRÄSIDENT DER OFFIZIELLEN FACHHOCHSCHULE FÜR TIERÄRZTE IN MALAGA

Mein Anliegen ist es darzulegen, unter welchen Bedingungen die Tiere im Malaga Pound unter Anwendung von Karbonmonoxid regelrecht gefoltert werden.

1. Seit Februar 2003 arbeite ich als Tierarzt des Malaga Council Veterinärabteilung, hauptsächlich in dem besagten Malaga Pound.

2. Karbonmonoxid verhindert die Aufnahme von Sauerstoff über den Blutkreislauf, unwiderruflich, ohne schmerzstillendes Mittel oder Narkose.

3. Wird Mensch oder Tier einer Dosis von 1% über einen Zeitraum von 5 Minuten ausgesetzt hat das fatale Folgen. Wird dieser Zeitraum überschritten, treten Vergiftungserscheinungen auf.

4. Bei Karbonmonoxid handelt es sich um ein brennbares und sogar explosives Gas.

5. Im Pound Malaga erfolgt der Einsatz dieses Gases wie folgt:

 In dem Gebäude für Tötungen werden die Käfige zum zentralen Mittelgang geöffnet.
 Natürlich versuchen die Hunde zu entkommen, jedoch werden die mit Lassos eingefangen und mit Calmoneosan ruhig gespritzt. Dann werden sie in die Gaskammern transportiert.
 Die Gaskammer ist aus Stein und ähnlich wie ein Ofen. Die Gaskammer ist nicht höher als 1 Meter, rechteckig, mit Öffnungen an den gegenüberliegenden Seiten, die mit jeweils einer Aluminiumtür versehen zu öffnen bzw. zu schließen sind.
 Der Innenbereich ist aus Beton, in der Mitte am Boden befindet sich ein Gitter zur Entwässerung, definitiv handelt es sich nicht um ein Belüftungssystem!
 Befinden sich erst einmal 30 – 40 Hunde in dem Raum, werden sie in die Gaskammer gedrängt, wo sie sich übereinander stapeln, aufgrund der Enge. Aus diesem Grund wird auch das Beruhigungsmittel benötigt, um sie gefügig zu machen und um Kämpfe untereinander zu vermeiden.
 Man kann sich vorstellen, was nötig ist, um die Hunde in diesen kleinen Raum mit 5 – 6 qm zu bekommen .
 Das Karbonmonoxid wird in den Raum geleitet mit einer Dosierung von 6 Liter pro Minute was das Maximum bedeutet innerhalb von 12 Minuten.
 Dann wird der Absperrhahn geschlossen und nach 5 Minuten werden die Türen geöffnet und die Kadaver herausgenommen.
 Während das Gas noch auf die erste Gruppe wirkt, wird bereits die nächste Gruppe mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt. Aufgrund der Schreie der ersten Gruppe ausgelöst durch den Sauerstoffmangel, gerät die 2. Gruppe in Panik, versucht den Fängern zu entkommen, vor lauter Hilflosigkeit beginnen sie zu winseln und unter sich zu machen.
 Das macht natürlich die Arbeit der Hundefänger mit den Lassos noch schwieriger, da sie in die Käfige hineingehen müssen, um die Tiere einfangen zu können.
 Ich muss darauf hinweisen dass das Hundegeschrei während der Vergasung mehr als 10 Minuten anhält, ein Mitleidserregendes Stöhnen, Schmerzschreie, Wimmern und Bellen.
 Es ist nun umso schwieriger die 2. Gruppe in die Gaskammer zu bekommen, da die 1. Gruppe in ihrem Todeskampf uriniert und ihren Darm entleert haben, was auch der Grund für das Entwässerungsgitter ist.

Aufgrund der oben aufgeführten Tatsachen ist es meine Empfehlung als Tierarzt und mein Wunsch als fürsorgliches, menschliches Lebewesen, dass keine weiteren Tötungen unter diesen Umständen, insbesondere im Hinblick auf den langen Leidensweg der Hunde vor ihrem Tod, stattfinden.

Die Vorteile dieser Tötungsmethode sind:

Der zeitliche Aufwand für die Tötung ist gering, dabei werden 30 – 40 Hunde auf einmal getötet und nicht jedes Tier muss einzeln narkotisiert werden. Die Entsorgung der toten Körper ist einfacher, da sie sich in der kleinen Kammer befinden und leichter zur Entsorgung abtransportiert werden können. Die Arbeiter bilden eine Kette und befördern die Kadaver nacheinander auf einen Lastwagen.

Für die Tierärzte ist es wohl einfacher, jedes Tier nur mit einer Spritze zu narkotisieren, als ihnen die 2 Spritzen zu geben die für eine Überdosierung nötig sind.
Außerdem ist die Tötung in der Gaskammer billiger als eine Überdosierung durch ein Anästhetikum

Ich hoffe, dass diese Informationen für Sie hilfreich sind.

Mit freundlichen Grüssen


Alfonso A.Sanchez del Rio Ga.
Tierarzt col. No 594, Malaga
Alhaurin de la Torre, 12. Novembre 2004

 

Spanien das Land der Sonne!









Diese Fotos von toten Hunden wurden in einer spanischen Tötungsstation aufgenommen. Sie wurden nicht mit irgendwelchen Mitteln getötet, nein, sie sind verhungert. Eingesperrt in einem Käfig und ihrem Schicksal überlassen. Ich zeige Ihnen diese Bilder nicht um Sie zu quälen, ich zeige sie Ihnen, damit Sie sehen, zu was Menschen hier in Spanien fähig sind!! Oft höre ich von "angeblich mitfühlenden" Menschen, dass es in Deutschland genug Tierelend geben würde. Ja, wirklich? Haben Sie solche Fotos schon einmal von einem deutschen Tierheim gesehen? Ich nicht! Diese Hunde wurden von der Straße eingefangen, oder gar abgegeben, das läßt sich nicht mehr heraus finden. Sie wurden in dieser Anstalt untergebracht und sollten nach zwei Wochen Aufenthalt getötet werden. Man konnte sich, wie man sieht das Geld dazu sparen! Der Eigner dieser Station ließ sie ohne Wasser, ohne Futter, einfach "krepieren". Klar, die Stadt hat sogar dabei noch Geld gespart! Dem Bürgermeister hat man diese Fotos vorgelegt und er meinte: "das waren doch nur Straßenhunde"!

Sagen Sie mir jetzt nicht - das gibt es auch in Deutschland.
Sagen Sie mir jetzt nicht - diese Fotos sind doch gestellt.
Sagen Sie mir jetzt nicht - die haben es hinter sich.


Nein, denn mein Herz blutet bei einem solchen Anblick. Es ist für mich fast unerträglich mit zu fühlen, was diese armen Tiere bis zu ihrem Tode gelitten haben müssen.

Wir wollen ein vereintes Europa sein? Wo bleiben denn diese Tiere dabei? Sind andere Lebewesen schon so in den Schatten unserer "Wohlstandsgesellschaft" geraten, dass Herzen nichts mehr empfinden können? Wenn ich solche Bilder sehe schäme ich mich, dass ich ein Mensch bin.

Ich danke Ihnen, dass Sie Diesen Bericht bis zum Schluß durchgelesen haben.

Ihre Sabine Heuser